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Blauwasser-Thema
Im Reich
der Kuna
Das „ABC der Karibik “ (Aruba,Bonaire,
Curacao)zu verlassen fällt schwer.Die über
1.000 Seemeilen bis ins San Blas Archipel
vergehen „wie im Fluge “,zumal wir fast
immer unter Spinnaker segeln.
Von Karl Heinz Edler
Von Aruba segeln wir in Richtung Südwesten,
als der Wind in Minutenschnelle von gemütli-
chen drei Windstärken auf moderate sechs zu-
nimmt.Der Spinnaker gebärdet sich unter den geän-
derten Bedingungen wie eine wilde Furie.Er reißt das
Schiff mit ungeheurer Kraft über die Wellen,so dass
am Bug hohe Wasserfontänen emporschießen.Der
Wind wird immer stärker und das Getöse der Wellen
steigert sich in Rekordtempo.Ich wecke Franz auf,und
gemeinsam versuchen wir,das wild gewordene Segel
zu bergen.Zunächst haben wir Glück,und der Berge-
schlauch gleitet die ersten Meter leicht über das Segel.
Aber der Widerstand der Materie wird größer und größer;
schließlich werden wir mit der Bergeleine in die
Höhe gerissen und baumeln über dem großen Tram-
polin des Katamarans.
Nach heftigem Ringen und mit Blasen an den Händen
haben wir das Segel geborgen.Nun gleiten wir nur mit
dem Vorsegel durch die Nacht unserem Ziel entgegen:
dsem Reich der Kuna.
Von verschiedenen Quellen hatte ich über die Kuna-Indios
erfahren und mit Leuten gesprochen,die einige Zeit
mit diesem Völkchen gelebt hatten.Die Kunas,die sich
selbst als „Tule “ bezeichnen,gelten als das weltweit
einzige Indiovolk,das sich selbst verwaltet und in seiner
natürlichen Umgebung die eigene Kultur pflegt.Mehr
noch:Nach wie vor versuchen die Tule,den individuel
len Lebensinhalt mit der Kultur des eigenen Volkes in
Einklang zu bringen.
Über die Tule und das Gebiet,in dem sie leben,dem
Archipielago San Blas vor der Atlantikküste Panamas,
gibt es nur spärliche nautische Informationen.Das verfügbare
Kartenmaterial greift auf Basisdaten von 1917
zurück;im Zeitalter von Satellitenvermessung und elek
tronischer Navigation ist das also reichlich ungenau.
Glück für die Indios: Denn so sind sie vor dem (nautischen)
Massentourismus und seinen Folgen einstweilen
geschützt.
Vom Ausgangspunkt unserer Reise in Venezuela bis
zum Ziel mussten wir mehr als eintausend Seemeilen
bewältigen.Vor der Küste Kolumbiens sahen wir am
Radarbildschirm nachts manchmal schnelle Objekte,die
wir mit dem Fernglas nicht ausmachen konnten.Das
ließ auf unbeleuchtete,pfeilschnelle Powerboote schließen,
die hier vor der Peninsula de Guajira unerlaubte
Transporte durchführen oder anderen dubiosen Geschäften
nachgehen.Dieses Seegebiet gilt als eines der
Zentren des Drogentransportes.
Die Menschen leben hier in dem Bewusstsein,jederzeit
umgebracht werden zu können;„entweder bei einem
Anschlag oder wegen einer Verwechslung “,so ein Kummer
gewohnter Kolumbianer.Als Segler sollte man sich
der Küste also nicht zu sehr nähern.Manche Yachties
segeln lieber im Konvoi,um sicherer zu sein.
Wir verlassen die internationalen Gewässer gegen 23 Uhr abends und steuern im Dunklen Kuna Yala an. Reeds Nautical Almanach ,das Gebetbuch der Schifffahrt, beginnt die Beschreibung dieses Gebietes mit dem Hinweis:„Achtung:Die Seekarten in diesem Gebiet sollen ungenau sein.Reisen sollten nur bei gutem Licht erfolgen.“ Diese Zeilen sind nicht eben ermutigend,wenn man weiß,dass man in der Nacht ankommt.
Ein wenig Glück braucht man aber auch im Leben:Ich weiß,dass der Vollmond bald am Himmel leuchten wird.Hell wie eine Lampe strahlt er für uns die flachen, palmenbesetzten Inseln am Horizont an.
So verliert sich unsere Sorge vor einer nächtlichen Ansteuerung mit dem aufsteigenden Mond.Nach drei weiteren Stunden unter Spinnaker wird Cayos Limones mit seiner geschützten Lagune zu unserem ersten,nächtlichen Ankerplatz in Kuna Yala – in den San Blas Inseln.
Am nächsten Morgen finden wir uns auf einem anderen Planeten wieder:Durch die Kabinenfenster sehen
wir im Morgenlicht palmenbesetzte Inselchen,die vom
Sandstrand umgeben sind.Auf diesen Inseln stehen
Bambushäuschen,die mit Palmenblättern gedeckt sind.
Hier leben also die Kuna-Indios - die Tule - und pflegen
ihre Kokospalmen,deren Früchte für sie die Haupt
einnahmequelle sind.
Von den Cayos Limones aus beginnt unsere Reise in
die Vergangenheit,die die Gegenwart der seit Jahrhunderten in ihren Traditionen verhafteten Indios ist.Eine
Zeitreise,deren Einzigartigkeit durch die Abwesenheit
von Touristen im Herzen Kuna Yalas unterstrichen
wird.
"Dekite,dekite!Ikibe,......" Ihre Sprache ist für unsere
Ohren völlig unverständlich,kein Wort passt in mein
Sprachschema.Indianerinnen paddeln freundlich lachend mit ihren Einbäumen an JONATHAN heran.
Zunächst wird offensichtlich über unsere Männercrew
gescherzt.In einem Kanu findet sich eine Frau,die Spanisch spricht.Also frage ich sie,was denn die bunte
Gruppe von uns will.
Nach der Erlaubnis zum Entern füllt sich unser Cockpit
in atemberaubender Geschwindigkeit mit lachenden
Menschen,die uns "Molas " und Schneckengehäuse an
bieten.Molas - wunderschöne handgefertigte Stoff
kunstwerke - werden auf dem Tisch ausgebreitet,,und
unsere Übersetzerin erklärt die einzelnen Motive,die
vorwiegend Situationen aus der Mystik und dem täglichen Leben der Tule darstellen.Dazu gehören auch Motive der katholischen Missionierung.
Molas waren ursprünglich Körperbemalungen,man
könnte das Wort mit "Bluse " übersetzen..Heute werden Molas aus Stoff gefertigt. Dabei werden zwei bis
sieben Lagen Stoff kunstvoll ausgeschnitten und mit
einander so verarbeitet,dass man keine Nadelstiche
erkennen kann.Die Ausführungen der Motive sind sehr
individuell:Jede Mola ist ein Unikat,jede Indianerin eine
Künstlerin.Gute Stücke erzielen,wie ich viel später erfuhr,unter Sammlern und Kennern hohe Preise.Wir
bezahlen hier an der Quelle zwischen 10 und 50 Dollar,
in den USA wird angeblich das Zehn-bis Zwanzigfache
dafür verrechnet,für besondere Stücke sollen auch einige tausend Dollar den Besitzer wechseln.
In Kuna Yala gibt es viele Flüsse,die in den Dschungel
führen.An manchen dieser Wasserläufe versorgen sich
die Indios mit Frischwasser.Mit dem Dingi und unserem kräftigen Außenbordmotor suchen wir die Mün
dung des Rio Diablo.An seinem Flussufer sollen Bananenpflanzungen und Gräber der Kunas liegen.Die Ein
fahrt in den Fluss ist schwierig,da seine Mündung etwas versandet ist.
Nach dem starken Regenfall von gestern liegen Baumstämme in diesem Flachwasser und behindern zusätzlich das Vorwärtskommen.Ein freundlicher Kuna paddelt mit seinem Einbaum voran,zeigt uns die Durchfahrt und geleitet uns so weit,bis wir im strömenden
Teil des Flusses sind.Dichter Dschungel,der nur von
einzelnen Lichtungen unterbrochen wird,säumt das
Ufer.Auch hier liegen noch viele Baumstämme;zum
Teil treiben sie gefährlich knapp unter der Wasseroberfläche.Bunte Vögel umschwirren uns,und manchmal
nähert sich ein neugieriger Kolibri.
Wir setzen unseren Weg stromaufwärts fort,bis die Strömung zu-und die Wassertiefe abnimmt.Dort legen wir
das Dingi ans steile Ufer.Auf einer Lichtung liegen einige der letzten Ruhestätten von Kunas.Wenn ein
Mensch stirbt so der Glaube,verlässt "tula ",die Seele,
seinen Körper.Die toten Seelen gelangen mit dem
Seelenboot in den Bauch der Urmutter,der als Zentrum
der Himmelsschichten gesehen wird.Dort leben sie in
den überirdischen Hütten in der Unendlichkeit weiter.
Es steht ihnen all das zur Verfügung,was sie im Leben
besessen haben.
Auf den Gräbern der christianisierten Indios finden sich
Teller und Becher,Gehstöcke und bei Kindern Spielsachen.Offenbar vermischen sich hier die Mythen der
Indioreligion mit der des Christentums.
Wir lassen den Anker vor der Siedlung auf der Insel
"Niadup " fallen..Diese Dorfgemeinschaft wird,wie alle
anderen auch,von einem "Sahila " ((Häuptling)geführt.
Wir benötigen von ihm die Erlaubnis,die Stadt betreten zu dürfen.Da er aber im Augenblick nicht zu Hause ist warten wir artig in der mit Palmenblättern gedeckten großen Hütte.Einige Männer kommen,begrüßen
uns und gehen wieder,alle mit T-Shirt und Schirmkappe.Kinder lugen zunächst scheu,dann aber immer
mutiger in unsere Richtung.Schließlich kommen sie auf
uns zu und fragen zunächst in der Kunasprache,dann
in Spanisch,woher wir kommen und wie wir heißen.
Der Bann ist gebrochen.Spielen,lachen,scherzen - Kinder so frei und ungezwungen zu sehen ist ein eigenes
Erlebnis.
Als dann der Sahila erscheint,erkennen wir in ihm zunnächst nicht den Häuptling.Kein Würdenzeichen,kein
Schmuck nichts,das auf seine besondere Stellung hindeuten würde.Als er die Sonnenbrille abnimmt,erscheinen in seinem zerfurchten Gesicht flinke und wendige
Augen.Wir bekommen die Erlaubnis,vor dem Dorf
über Nacht zu ankern und dürfen uns die Insel ansehen.Jedoch wünscht der Sahila,dass wir um 19 Uhr
"Niadup " wieder verlassen..Wir bezahlen eine Ankergebühr von fünf Dollar und machen uns auf den Weg
das Tausend-Seelendorf zu erkunden.
Unterwegs werden uns immer wieder Molas angeboten.Eine Zeitmaschine könnte uns nicht weiter bringen
als an diesen Ort.Mit Palmendächern gedeckte Bambushütten bilden das Heim für drei bis vier Generationen
einer Familie:Urgroßeltern,Großeltern,Eltern und kleine Kinder.Kanus werden gebaut,Frauen tragen Brenn
holz,Männer rudern vom Fischfang zurück,Kinder
kommen von der Schule,Großmütter fertigen Molas.
Selten wird diese Stadt von "Gringos ",von Weißen,besucht.Umso stärker ist das Interesse:Jeder Schritt wird
beobachtet.Wir werden zum "Stadtgespräch ".
Besonders die Kinder haben ihren Spaß mit uns.Sie zeigen uns den Ort so wie sie ihn sehen.Alle Haustiere,
Hunde,Katzen,Hühner,Leguane,Papageien,Sittiche
führen sie uns vor,und natürlich müssen wir sie alle
streicheln.Ein Fischer bietet uns Krabben und Langusten an,die wir gerne kaufen,da wir sie dann nicht selbst fangen müssen.
Der zweite Sahila (meist gibt es vier)kommt,um uns
zu begrüßen und begleitet uns ein Stück des Weges.Er
erzählt über die Kokosnussernte und über die neue Telefonzelle,welche die Kommune kaufte.Dann entschuldigt er sich und geht in die Kongresshütte.
Einige Tage später,als wir die Siedlung "Rio Sidra "
aufsuchen,unterbricht der Sahila seine Arbeit auf den
Yukapflanzungen:Das Oberhaupt der 2.500-Seelen-Gemeinde paddelt mit seinem Kanu zu uns,nur um uns
zu begrüßen.Die Indios räumen uns einen hohen Stellenwert ein.
Ein kolumbianisches Handelsschiff legt an der Mole an.
Es werden Getränke,Lebensmittel und Gemüse ausgeladen,im Schiffsbauch verschwinden Kokosnüsse und
Molas.Erst seit verhältnismäßig kurzer Zeit stellen sich
die Kunafamilien von einer Tausch-auf die Geldwirtschaft um.Molas sind ein in der Stadt aber auch unter
Touristen beliebtes Handelsgut.Die Frauen einiger Dörfer haben sich zu Kooperativen zusammengeschlossen,
um für ihre Arbeiten bessere Preise auf dem internationalen Markt realisieren zu können.
Obwohl die Kuna-Indianer jetzt schon längere Zeit an
der Küste leben und auch eine enge Beziehung zum
Meer haben,beziehen sie ihr kulturelles Erbe vom Festland,den Bergen,dem Urwald und den Flüssen.Ihre
Mythen erzählen,dass dort der Sitz der guten und der
bösen Geister ist.Im Urwald sind ihre Brüder,die Bäume;dort ruht die "Madre Tierra " - der Ursprung allen
Lebens.Woher die Kunas ursprünglich kommen,weiß
man nicht genau.Sicher ist,dass sie in der jüngeren und
mittleren Vergangenheit im heutigen Kolumbien und
im Dschungel von Darien ansässig waren.Verschiedene Umstände ließen sie immer wieder in andere Gebiete ziehen.Das rettete die streitbaren Indios anscheinend
auch vor dem von spanischen Konquistadoren verübten Genozid.Nach dieser existenziellen Bedrohung,die
selbst die hoch entwickelsten Indiokulturen Amerikas
auslöschte,siedelten sie sich in Mittelamerika,später
auch auf dem „Archipielago San Blas “ – den San Blas
Inseln an.
Während der Revolution 1925,als sich die Kunas ihre
Selbstständigkeit von Panama erstritten,kam es auch
zu einer Spaltung unter den Sahilas,den Häuptlingen.
Manche,die so genannten „Civilizados “,wollten den
Lebensstil der Panamesen annehmen,die meisten aber
entschieden sich,ihre Traditionen weiterzuführen.
Die traditionellen Kuna blieben ihren Lebensformen bis
heute treu,weitgehend unbeeinflusst vom Lebensstil der
Amerikaner oder von den Missionsbemühungen der Europäer.Das Experiment der Indianischen Selbstverwal
tung währt nun ein Dreivierteljahrhundert.Ab und zu
machen sich Einflüsse unserer „westlichen “ Kultur bemerkbar.Telefonzellen stehen bereits auf einigen Inseln,
und manchmal sieht man Kanus,die statt mit Paddeln
oder Segeln mit Yamaha-Außenbordmotoren angetrieben werden.
Eine Komposition aus Wasser,Strand,Palmen und
Himmel,so erlebten wir das Inselchen Esnatupile.Von
dieser Art gibt es in
Kuna Yala etwa 350 Inseln.
Doch in Esnatupile steht
auch ein Beleg dafür,
dass die Navigation in
diesen Gewässern mit
dem vorhandenen Kartenmaterial schwierig
ist.Die CAVALIER ,ein
Frachtschiff,liegt hier
am Riff,50 Meter neben
der Riffeinfahrt.Den
Fehler,den die Seekarten ausweisen,errechnete ich mit 3,6 Kabellängen (etwa 650 Meter)
nach 300 Grad.So ist man gezwungen,generell bei guter Sicht und hoch stehender Sonne in die Riffgebiete
einzulaufen.
Meine Navigation beruht immer noch auf Peilungen mit
dem Kompass oder Sextanten,dem Mitkoppeln und
dem achtsamen Beobachten der Umgebung.Dies,obwohl JONATHAN als moderner Segelkatamaran mit bester Navigationstechnik ausgerüstet ist,die dem Standard der Großschifffahrt sehr nahe kommt.
"Es sind vor allem vier Dinge,die du in diesem Gebiet
benötigst " erklärt mir Jose,,Kapitän einer der Versorgungsdampfer."Vorsicht und Vorsicht,Erfahrung und
Erfahrung ".
Im Herzen Kuna Yalas gibt es keinen Tourismus.Dies,
obwohl die Anreise durchaus einfach ist.Es verkehren
täglich mehrere preisgünstige Flüge von und zu der
Hauptstadt Pamana City.Auf dem Landweg ist das Gebiet nicht zu erreichen.Kuna Yala hat keine Infrastruk-
tur für Besucher,weder Hotels noch Restaurants sind
vorhanden,Supermärkte in unserem Sinne gibt es nicht.
Die Versorgung ist vollständig auf das Leben der Indios ausgerichtet.Der einzige Weg,diese Region zu
bereisen,ist also der mit dem (eigenen)Schiff.Eine sehr
exklusive Sache also.
Unsere Essgewohnheiten in Kuna Yala wären in Europa ziemlich teuer geworden.Langusten,Fisch,Krabben
und Langustinos waren so oft auf dem Speisezettel,wie
wir es wünschten.Man kann diese Tiere selbst fangen
oder von den Fischern recht günstig einkaufen.
Das Beiwerk wie Kartoffeln,Nudeln,Reis,Obst und Gemüse führten wir mit,Brot und Kuchen backten wir
selbst auf dem Schiff.Im Backofen JONATHANS hat schon
so manche Spezialität das Licht der Welt erblickt.
Natürlich durften Kaiserschmarren,Palatschinken und
Mohnnudel als typisch österreichische Abwechslung
nicht fehlen.Doch das ist mit den hier vorhandenen Ressourcen (Mehl,Kartoffel,Eier)leicht herzustellen.Getränke führten wir auch
an Bord mit,da es in
Kuna Yala für unseren
Gaumen kaum Trinkbares gibt.
Die besten Cocktails bereiteten wir hier mit
baumfrischen Kokosnüssen.Natürlich darf
der Rum an Bord nicht
ausgehen,doch dafür
haben wir auf JONATHAN
schon gesorgt.
Alternative Energieformen sind an Orten wie
hier,an denen Diesel in
vernünftiger Qualität
kaum zu haben ist,sehr gefragt.JONATHAN verfügt über
einen Windgenerator,der wertvollen Strom liefert.Darüber hinaus sind zwei Zusatzdieseltanks eingebaut,die
eine wochenlange Eigenversorgung mit Diesel für die
Generatoren zulassen.Obwohl der hochseetüchtige Katamaran über große Wassertanks verfügt,wären diese
hier in Ermangelung der Möglichkeit nachzutanken,
bald trocken gewesen.
Wir fingen also Regenwasser mit dem Sonnensegel auf
und leiteten es in die Tanks.Wäre der Regen ausgeblieben,hätten wir die Möglichkeit gehabt in den zahlreichen Flüssen Frischwasser zu besorgen,so wie es die
Thule machen.
Dieser Artikel wird zur Verfügung gestellt von der Zeitschrift "Blauwasser"
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